Partnersuche

Wie kannst du den richtigen Partner finden?

Von Eric Hegmann

Wie findest du den passenden Partner fürs Leben?

Partnersuche Tipps: So findest du den passenden Partner. Den richtigen Partner fürs Leben zu finden erfordert Gelegenheiten und vor allem: Sich nicht von den schlechten Erfahrungen runterziehen zu lassen, die du dabei – zwangsläufig – machen wirst. Experten-Tipps, um den passenden Partner zu finden, die da ansetzen, wo es die größten Chancen auf Veränderung gibt: bei dir und wo du unbewusst deine Partnersuche sabotierst.

Inhaltsübersicht:

  1. Immer mehr Singles leben unfreiwillig alleine
  2. Wo kannst du den richten Partner finden?
  3. Warum ist der Freundeskreis so wichtig für die erfolgreiche Partnersuche?
  4. Den Partner fürs Leben zu finden erfordert Gelegenheiten
  5. Wir machen immer häufiger schlechte Erfahrungen
  6. Zu hohe Ansprüche und zu viel Selbstoptimierung werden überschätzt
  7. Unsere Bindungen und Beziehungen machen uns glücklich – oder unglücklich
  8. Wie du endlich einen richtigen und passenden Partner finden kannst

 

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Immer mehr Singles leben unfreiwillig alleine

Wenn du unfreiwillig Single bist, dann befindest du dich in großer Gesellschaft: Fast 17 Millionen[1] Frauen und Männer zwischen 18 und 65 Jahren alleine in Deutschland wünschen sich, einen Partner zu finden. Knapp jeder vierte Deutsche möchte seinem Single-Dasein ein Ende bereiten und ist aktiv auf Partnersuche. Weitere 58 Prozent der Alleinstehenden würden eine Beziehung eingehen, wenn sie den richtigen Partner fürs Leben finden könnten. Es sind nur lediglich 19 Prozent der Singles, die ihr Single-Dasein nicht beenden möchten und sich derzeit keinen festen Partner an ihrer Seite wünschen.

Wo kannst du den richten Partner finden?

Der Freundeskreis und Online-Partnersuche sind die erfolgreichsten Verkuppler. Rund jeder zweite Deutsche hat schon einmal online nach einer neuen Liebe gesucht. Von den Singles, die aktiv nach einem Partner suchen, nutzen 90 Prozent dazu das Internet. Bei den unzufriedenen Alleinstehenden zwischen 35 und 44 Jahren sind es sogar 97 Prozent. Und das mit Erfolg: Mehr als jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) hat den derzeitigen Partner im Internet kennengelernt. Insgesamt gibt es aktuell über 3,5 Millionen Online-Paare in Deutschland. Aber: das soziale Umfeld wie Freunde, Familie oder Nachbarn knüpft noch mehr Partnerschaften (25 Prozent). Auf Platz drei folgen Diskotheken, Bars oder Cafés (14 Prozent).

Warum ist der Freundeskreis so wichtig für die erfolgreiche Partnersuche?

Deine Freunde und du, ihr seid auf einer Wellenlänge, deshalb verbringt ihr so gerne Zeit miteinander. Heute bezeichnen die meisten Menschen jenen Partner als den „Richtigen“, der auch gleichzeitig ihr bester Freund ist. Folgerichtig legen sie großen Wert auf viele Gemeinsamkeiten. Das können ähnliche Interessen sein, müssen aber nicht, aber ähnliche Werte und Lebensziele sind unabdingbar. Im Freundeskreis finden sich Menschen, die deine Ansichten teilen – sonst wären sie kaum deine Freunde. Und von Freunden von Freunden nimmst du ganz automatisch an, dass sie ebenso mit denen und somit auch mit dir auf einer Wellenlänge liegen.

Je jünger du bist, umso größer ist – statistisch gesehen – dein Freundes- und Bekanntenkreis. Mit zunehmendem Alter wird dein soziales Netz dann fester, weil eure Bindung stärker wird durch die gemeinsamen Erfahrungen, die ihr macht, aber es wird auch kleiner, weil sich durch Ausbildung und Berufsleben Wege trennen. Dann ist der Freundeskreis für die Suche nach dem Partner fürs Leben meist einfach nicht mehr groß genug und bietet zu wenige Gelegenheiten

Den Partner fürs Leben zu finden erfordert Gelegenheiten

Warum klappt es nicht mit der Partnersuche? Spoiler: Beziehungsunfähigkeit hat nichts damit zu tun. Die gibt es nämlich nach Ansicht von Experten[2] nicht. Es sind eigene Verhaltensweisen oder Persönlichkeitseigenschaften, die Singles alleine bleiben lassen: Männer halten zu 38 Prozent die eigene Schüchternheit für den größten Hemmschuh, gefolgt schlechten Erfahrungen (37 Prozent), dem eigenen Alter (30 Prozent) und dem hohen Anspruch (30 Prozent). Dagegen begründen 48 der befragten Frauen, also fast jede zweite, ihr Singledasein mit schlechten Erfahrungen, 38 Prozent mit ihrem Alter, und als zu anspruchsvoll bezeichnen sich 32 Prozent.

Wir machen immer häufiger schlechte Erfahrungen

Die Menschen unserer Generation knüpfen mehr Beziehungen in ihrem Leben als ihre Eltern, Großeltern und Urgroßeltern zusammen. Je mehr Beziehungen wir führen, umso mehr Trennungen erleben wir. Je mehr Dates wir eingehen, umso mehr Zurückweisungen erfahren wir. Und dies geschieht nur im Namen der Liebe und auf der Suche nach Liebe. Als die Bindungstheorie von John Bowlby über das Bindungssystem von Kindern entstand, führten Menschen nicht viele Beziehungen in ihrem Leben.

Den Partner fürs Leben zu finden erfordert Gelegenheiten

Dem Einfluss der Beziehungserfahrungen wurde wenig Beachtung geschenkt, dafür waren die Erkenntnisse über den Einfluss der ersten Erfahrungen im Leben vor allem mit der Mutter zu bahnbrechend. Es ist unbestritten, wie prägend die frühkindlichen Erfahrungen aus der Beziehung zu Eltern und Bezugspersonen sind. Hier werden die Weichen gelegt, welche Glaubenssätze wir verinnerlichen: „Ich bin nicht gut genug“, „Ich bin unerwünscht“, „Ich muss mir Liebe verdienen“ oder „Ich kann mich nicht auf andere verlassen“, „Ich muss die Kontrolle behalten“. Diese Überzeugungen verstärken sich nach jeder Trennung und jeder Zurückweisung und führen zu Schutzstrategien, die es verhindern, den richtigen Partner zu finden

Wer nach einer Trennung oder Zurückweisung einen neuen Partner sucht, der macht dies meist aus einer Situation der Schwäche heraus. Dies beeinflusst die Partnerwahl, denn ganz automatisch erleben derart in ihrem Selbstwert verletzte Singles vermeintlich stärkere und selbstsichere Kontakte als potentiell passendere Partner. Nur: was mit einem solchen Ungleichgewicht beginnt, kann nicht in eine Beziehung auf Augenhöhe münden. Der US-amerikanische Psychologe Eli Finkel[3] belegt mit seiner Forschung, dass nach einer Trennung Menschen ihr Selbstverständnis ändern, dass sie sich kleiner und weniger liebenswert fühlen und auch nicht mehr gut benennen können, was sie eigentlich ausmacht.

Zu hohe Ansprüche und zu viel Selbstoptimierung werden überschätzt

Wenn du den bestmöglichen passenden Partner wünschst, dann weißt du, dass du selbst ganz eine Menge bieten musst, damit du in seiner „Liga“ mitspielen kannst. Dies führt zu dem immer wieder beschriebenen Effekt der andauernden und stressigen Selbstoptimierung, die oft als Zeichen unserer narzisstischen und kapitalistischen Partnerwahl[4] bezeichnet wird. Gerade Frauen werden oft überzogene Ansprüche an die Partnerwahl unterstellt, doch ist das kein weibliches Phänomen, sondern die Folge der heutigen Ansprüche an eine Beziehung überhaupt.

Eine Beziehung, die aus Liebe geschlossen wurde, soll uns heute Sicherheit geben. Sicherheit vor Veränderungen, die jeden Tag auf uns wirken und die uns verunsichern. Dazu benötigen wir den passenden Partner. Mit dem wir Leidenschaft erleben ein Leben lang. Esther Perel[5] sagte: „Wir treffen also auf eine einzige Person und wollen, dass sie uns all das gibt, was früher ein ganzes Dorf leistete.“ Wir wollen Alles mit Einem für Immer – den AMEFI-Partner, der bester Freund, leidenschaftlicher Liebhaber, Sparring-Partner, Sport-Begleiter, Vater oder Mutter unserer Kinder ist – alles gleichzeitig. Eine Beziehung mit dem AMEFI-Partner ist heute das höchste Gut. Vor Gesundheit und ewigem Leben.

Eine glückliche Beziehung ist der größte Wunsch der meisten Menschen

Jeder Paarberater weiß, wie oft es Menschen überfordert, eine solche, gleichberechtigte, respektvolle Beziehung auf Augenhöhe zu führen und jeder Single-Coach weiß, dass den dazu passenden Partner zu finden, noch mehr Menschen überfordert. Denn wenn eine Auswahl so wichtig wird, dann fällt sie auch ganz besonders schwer. Sie macht Angst vor Fehlentscheidungen.

Und weil wir immer mehr Beziehungen in unserem Leben führen, denken wir, wir treffen immer wieder Fehlentscheidungen. Jedes Beziehungsaus, jedes missratene Date bedeutet, wir haben falsch entschieden, wir sind gescheitert. Jeder Abbruch der Dating-Phase nach drei Monaten bedeutet, wir haben umsonst investiert und verloren. Jedes Scheitern verletzt unser Selbstwertgefühl.

Unsere Bindungen und Beziehungen machen uns glücklich – oder unglücklich

Für das Lebensglück heute ist wichtig wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit, ob wir zufrieden stellende Beziehungen führen. Was uns dabei jedoch zunehmend im Wege steht, ist die Furcht vor neuen Verletzungen durch falsche Entscheidungen. Paare trennen sich heute weniger, weil sie richtig unglücklich sind, sondern weil sie vermuten, mit anderen Partnern könnten sie glücklicher werden. Dagegen steht der überdenkenswerte Rat des US-amerikanischen Forschers John Gottman[6]: „Es geht nicht darum, die bestmögliche Beziehung zu führen, sondern eine möglichst zufrieden stellende Beziehung.“

Wie du endlich einen richtigen und passenden Partner finden kannst

  • Nimm verschiedene Blickwinkel ein, hinterfrage alte Begrenzungen und Blockaden und probiere neue Dinge aus.
  • Mach eine Bestandsaufnahme deiner Persönlichkeit, deiner Talente, Vorteile, Stärken und Schwächen.
  • Wachse über deine Hemmungen hinaus: Die meisten von uns wurden dazu erzogen, bescheiden und unauffällig durchs Leben zu gehen.
  • Erkenne, dass jeder Einzelne und somit auch Du etwas Besonderes ist. In der Summe all deiner Eigenschaften und sämtlicher Facetten deiner Persönlichkeit entsteht ein einzigartiger Mensch, auf den du hoffentlich stolz sein kannst.
  • Was du vielleicht als Schwäche bezeichnest, kann für deinen Partner eine Stärke sein, also die ausgleichende Ergänzung, die man für eine stabile Partnerschaft braucht.
  • Setze dich mich deinen Fragen auseinander und verdränge sie nicht: Wie kann ich mein Singlesein beenden? Warum bin ich Single? Wie finde ich den richtigen Partner?

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Quellenverzeichnis:

[1] Studie von Parship, 2018
[2] Paartherapeut und Single-Coach Eric Hegmann
[3] Eli Finkel: The All-or-Nothing Marriage: How the Best Marriages Work, 2017
[4] Eva Ilousz: Warum Liebe wehtut, 2011
[5] Esther Perel: Modern Love and Relationships, 2018
[6] Prof. John Gottman: Making Marriage Work, 2018